Das  Museum
Scharffhaus

Das Deutschbaltische Museum als Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseum wird mit dem Erweiterungbau 2018 eine modern gestaltete, über 300 qm große Ausstellungsfläche erhalten. Dies wird vom deutschbaltischen Museumsgremium unterstützt." Hier ist u.a. ein Café eingerichtet sowie ein geplanter Lesesaal und ein Museumsladen in Vorbereitung." Der neue Eingang des Museums befindet sich im fußläufigen Bereich der Heiliggeiststraße. Von dort gelangt der Besucher durch das sogenannte Scharffsche Haus in den Empfangsbereich und kann mit dem Lift von dort direkt in das zweite Obergeschoss zur deutschbaltischen Abteilung fahren.
Als Beitrag für die Umgestaltung des Museums wurde von der  Deutschbaltischen Kulturstiftung das Scharffsche Haus mit Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen erworben.  Hier werden u.a. ein Cafe´,ein Lesesaal und ein Museumsladen entstehen.
Die über 800-jährige Geschichte der Deutschen im Baltikum soll in mehreren Abteilungen vom Mittelalter bis 1939 vorgestellt wer-den. Die Christianisierung, der Handel der Hanse, die Einflüsse der Dänen, der Schweden, der Polen und seit dem 18.Jahrhundert der Russen wird in der Präsentation lebendig veranschaulicht.  Die  Deutschbalten waren durch die Ritterschaften und  ihre Herrenhäuser auf dem Lande präsent.  Die Kaufleute, die Hand-werker und Literaten bestimmten das Leben in den Städten. Sie prägten durch die deutsche Sprache und eine westliche Rechtsprechung eine über sieben Jahrhunderte andauernde Herrschaft.
Der gemeinsame Glaube, im Mittelalter katholisch ausgerichtet, in der Neuzeit evangelisch geprägt, hielt die Gesellschaft zusammen.
Mit der Selbständigkeit von Estland und Lettland im Jahr 1919 kam es zur Enteignung der Güter des deutschen Adels. 1939 endete  durch die Umsiedlung der Deutschen in den Westen deren eigenständige Geschichte im Baltikum

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften