Europa in Lüneburg – Lüneburg in Europa

Gemeinsam für eine friedliche und erfolgreiche Zukunft Europas

vor dem Hintergrund gemeinsamer Geschichte im Baltikum

Die Deutsch-Baltischen Kulturtage vom 22.-24.9. in Lüneburg stehen in diesem Jahr im Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft Estlands. Deshalb ist es der Carl-Schirren-Gesellschaft als Veranstalterin eine große Ehre und Freude, Seine Exzellenz, den Botschafter der Republik Estland in Berlin Dr. Mart Laanemäe, als Referenten gleich für zwei der vier Veranstaltungen gewinnen zu können, zu denen wir alle Lüneburger aus allen Generationen herzlich einladen.

Freitag, 22. 09. 2017
18.00 - 20.00 Uhr    Sammeln – Bewahren – Ausstellen:
                             Schätze aus dem Baltikum in Lüneburg
                             Eröffnung der Kulturtage im Museum
                             (Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg)

Samstag, 23. 09 2017
14.30 - 17.00 Uhr    Engagierte Europäer in Deutschland und Estland
                             Stunde der jungen Generation inkl. Podiumsdiskussion
                             im Brömsehaus (Am Berge 35, 21335 Lüneburg)
                             Ehrenamt und Zivilgesellschaft
                             Präsentation durch jugendliche Teilnehmer aus fünf Nationen als ein schönes Stück gelebtes Europa
                             EU-Ratspräsidentschaft Estlands – 99 Jahre Unabhängigkeit
                             Podium u.a. mit Botschafter Dr. Laanemäe und Heiko Frese,
                             Vorsitzender der Deutsch-Estnischen Gesellschaft Lüneburg

Sonntag, 24. 09. 2017
11.00 - 13.00 Uhr    Festakt im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses mit Festvortrag von Botschafter Dr. Laanemäe
                             „Europa 2004 / 2017 / 2030 – Europabegeisterung gestern, heute und morgen“
                             danach auf dem Rathausplatz Kreis der Teilnehmer mit Europafahnen

15.00 - 16.00 Uhr   Deutsch-Baltischer Gottesdienst in der St. Johanniskirche
                            mit Superintendent i.R. Dr. Heinrich Wittram

Seit Mitte des Jahres hat Estland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Eine große Aufgabe für eines der kleineren Länder in der Europäischen Union – vor allem weil die Übernahme der Präsidentschaft durch den geplanten Ausstieg Großbritanniens ein halbes Jahr früher kam als geplant.

Wie üblich meistern die Esten auch diese Aufgabe mit großem politischem Sachverstand, erfrischender Kreativität, viel Einsatzfreude und verlässlichen Partnern vorbildlich. Die Carl-Schirren-Gesellschaft, das Deutsch-Baltische Kulturwerk sieht sich seit Jahrzehnten als Partner und Unterstützer der baltischen Länder – vor und nach deren Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit.

Die „Stunde der Jugend“ beginnt am Samstagnachmittag mit der Präsentation der Arbeitsergebnisse des Intensivkurses „Ehrenamt und Zivilgesellschaft“, an dem junge Menschen aus Estland, Lettland, Litauen, Russland und Deutschland teilnehmen. Weiterer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion mit Botschafter Dr. Laanemäe, dem Vorsitzenden der Deutsch-Estnischen Gesellschaft Lüneburg und der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutsch-Baltischen Kulturwerks. Zum Abschluss des Nachmittags werden Vertreter der Estlandhilfe und des gemeinnützigen Vereins Baltische Baudenkmäler zu Wort kommen.

Der Intensivkurs ist ein Beitrag des Deutsch-Baltischen Jugendwerks, das seit Jahren Seminare und Jugendkongresse in Deutschland, Lettland und Estland realisiert.

So werden auch die 68. Deutsch-Baltischen Kulturtage vom 22. – 24. 09. 2017 wieder ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen aus Estland, Lettland, Deutschland und anderen Ländern sein – gemeinsam für Europa.

Deutsch-Baltisches Kulturwerk sucht Fachkraft für Carl-Schirren-Archiv

Das im Brömsehaus in Lüneburg ansässige Deutsch-Baltische Kulturwerk verfügt über eine umfangreiche Sammlung dinglicher und nichtdinglicher Zeugnisse zu Kultur und Geschichte der Deutschen aus Estland und Lettland, das Carl-Schirren-Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung.

Wir suchen eine Archivfachkraft, die in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter und der Archivleiterin ein vorläufiges Bestandsverzeichnis erstellt. Dazu gehören das Zusammenstellen der vorhandenen Erschließungsunterlagen, das Erstellen einer Bestandsübersicht, das Vorbereiten eines größeren Projektes zur archivfachlichen Erschließung sowie das Veröffentlichen eines Berichts über die Sammlung, um so die weitere wissenschaftliche Bearbeitung der Bestände zu erleichtern.

Die auf sechs Monate befristete Tätigkeit für die Carl-Schirren-Gesellschaft e. V. erfolgt im Rahmen eines von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages geförderten Werkvertrages mit einem Honorarvolumen von rund € 20.000.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen bitte bis zum 31.08.2017 per Mail an
Frau Editha Kroß, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Herrn Dr. Martin Pabst, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Rückfragen bitte an Herrn Dr. Bernhard Schalhorn als Projektleiter oder
die Leiterin der Geschäftsstelle, Frau Annette Witjes, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wichtige Fortschritte des Ostpreußischen Landesmuseums

Die 68. Deutsch-Baltischen Kulturtage werden wir am Abend des 22. September 2017 im Ostpreußischen Landesmuseum eröffnen. "Am 24. September wird Botschafter Dr. Laanemäe im Lüneburger Rathaus im Namen von mehr als 400 Millionen EU-Bürgern zu uns sprechen.  2018 werden die Republiken Estland, Lettland und Litauen ihre 100-Jahr-Feiern begehen. Ihren Platz in Europa zu festigen, dazu wollen insbesondere unser Museum und unser Jugendwerk beitragen", so Thomas von Lüpke, Vorsitzender des Deutsch-Baltischen Kulturwerks beim Festakt im Hamburger Rathaus am 12. Mai 2017. Und er fuhr fort:

"2024 wird Europa den 300. Geburtstag Immanuel Kants feiern. Bis dahin wollen wir unser Museum in Lüneburg zu einer Begegnungsstätte von internationaler Bedeutung ausbauen. Mit der weltweit größten Kantsammlung soll dieses Museum für die Geschichte der Aufklärung stehen. Dass die wichtigsten Schriften Kants zuerst in Riga gedruckt wurden, ist nur ein Beispiel für die Bedeutung der Aufklärung für die baltische Geschichte – wie sie in Seminarbänden und Jahrbuchartikeln nachzulesen ist. Mit dieser Sammlung verstärkt das Museum die Lüneburger Plattform unseres Jugendwerks, das für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit eintritt."

Wechsel in der Geschäftsführung

Frau Witjes kl

"Seit Januar 2017 wird die gemeinsame Geschäftsstelle unseres Kulturwerks und unseres Jugendwerks durch Frau Annette Witjes geleitet. Frau Witjes hat damit nicht nur breit gefächerte Verwaltungsaufgaben in der Geschäftsführung des Deutsch-Baltischen Kulturwerkes übernommen, sondern unterstützt darüber hinaus auch das in Lüneburg und Darmstadt ansässige Deutsch-Baltische Jugendwerk.

Wir freuen uns über die in allen Belangen gute Zusammenarbeit!"

Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften